Gemeinsam unterwegs: Teilnehmende unterstützen sich gegenseitig auf der Strecke – mit Tempo, Teamgeist und einem Lächeln. Foto: Swaantje Hehmann
Viele Menschen, viele Geschichten, ein gemeinsames Ziel: Rund 600 Teilnehmende setzen am Internationalen Tag gegen Rassismus ein sichtbares Zeichen für Solidarität und Vielfalt
Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, sind in Osnabrück rund 600 Menschen zusammengekommen, um beim „Lauf gegen Rassismus“ ein gemeinsames Zeichen für Solidarität, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander zu setzen. Die Sonne ließ zwar auf sich warten, doch bei trockenem Wetter gingen die Teilnehmenden vom Café Felka aus gemeinsam auf die Strecke – wahlweise über den Westerberg bis zum Klinikum und zurück oder noch ein Stück weiter rund um den Rubbenbruchsee. Ob laufend oder walkend: Im Mittelpunkt stand nicht die sportliche Leistung, sondern das gemeinsame Anliegen.

Verbunden durch eine klare Haltung
Schon vor dem Start wurde deutlich, wie viel Energie und Zusammenhalt in der Veranstaltung stecken. Beim gemeinsamen Warm-up am Museumsquartier, beim Austausch am Startpunkt und entlang der Strecke entstand eine besondere Atmosphäre – getragen von Offenheit, Begegnung und gegenseitiger Unterstützung. Besonders schön: Die Vielfalt der Teilnehmenden spiegelte sich nicht nur auf der Strecke, sondern auch in den vielen Gesprächen und Begegnungen wider. Menschen unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen Hintergründen und Laufniveaus waren gemeinsam unterwegs – verbunden durch eine klare Haltung.

Dank an alle, die dabei waren
Auch ein besonderer „Botschafter“ war mit dabei: Die vierbeinige Unterstützerin Winnie sorgte gemeinsam mit anderen Fellfreunden nicht nur für gute Stimmung, sondern unterstrich auf sympathische Weise die Botschaft des Tages. Wir bedanken uns von Herzen bei allen, die dabei waren – ob auf der Strecke, in der Organisation oder unterstützend im Hintergrund. Ein großer Dank gilt auch unseren Partner*innen, insbesondere dem Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, dem Museumsquartier Osnabrück und dem Büdchen am Westerberg, sowie allen Helfer*innen, die diesen Tag möglich gemacht haben. Der Lauf hat einmal mehr gezeigt: Wenn Menschen zusammenkommen, entsteht Sichtbarkeit. Und genau die braucht es, um Rassismus entgegenzutreten. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Fortsetzung.




