PerspektivWandler – Du in meiner Haut
Du möchtest dich mit Rassismus, Antisemitismus und gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinandersetzen? Im Projekt PerspektivWandler machen wir mit Virtual Reality (VR) Erfahrungen von Ausgrenzung erlebbar und regen zu Reflexion, Perspektivwechsel und Austausch an.
SpürnOSes – Wir sind Osnabrück!
Gemeinsam mit Kindern der dritten und vierten Schulklassen Osnabrücker Grundschulen sowie gleichaltrigen Kindern der LAB Bramsche-Hesepe und Sedanstraße erkunden wir unseren Lebensraum Osnabrück. Als Spürnasen widmen wir uns den Fragen „Welche Freizeitangebote gibt es bereits“ und „Was wünschen wir uns für unsere Zukunft?“.
Fluchtgrund Klimawandel
Die Ausstellung thematisiert Konsequenzen von Klima- und Umweltveränderungen für die Weltbevölkerung, lässt Betroffene zu Wort kommen, zeigt Lösungsansätze auf und animiert dazu, Klimaschutz selbst zu machen.
Dokumentarfilm „Newcomers“
Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein? „Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen.
Kinderfilm „Wolle und Gack“
Der Kinderfilm „Wolle und Gack“ zeigt, wie ein Schaf und ein Huhn ungewollt Nachbarn werden und lernen müssen, trotz ihrer Unterschiede miteinander auszukommen. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, Film und didaktische Begleitmaterialien an Grundschulen einzusetzen.
Wir schreiben Geschichte_n
Das Buch „Wir schreiben Geschichte_n“ ist ein Kaleidoskop voller Erinnerungen, Träume, Wünsche, Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen und seelischem Schmerz. Es enthält Gedichte, Geschichten, Bilder und Lieder von 40 Osnabrücker*innen. Lesen Sie mehr!

PerspektivWandler – Du in meiner Haut
Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung beherrschen den Alltag vieler Menschen in Deutschland. Daher setzt PerspektivWandler auf eine rassismuskritische Bildungsarbeit, die strukturelle Ungleichheiten sichtbar macht und zur Reflexion anregt. Das Projekt nutzt Virtual Reality (VR) als Medium, um sich diskriminierenden Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven anzunähern. So schafft das Projekt Räume, in denen Wahrnehmungen irritiert, Selbstverständlichkeiten hinterfragt und gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisch reflektiert werden können. Ziel ist es, Nicht-Betroffene zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein für ungleiche Strukturen und Chancen in unserer Gesellschaft zu schärfen.
Zentral ist die Beteiligung junger Erwachsener mit eigenen Diskriminierungserfahrungen. Sie entwickeln gemeinsam die VR-Szenarien und bringen ihre Perspektiven ein, wodurch die Inhalte nicht nur vielfältiger, sondern auch partizipativ erarbeitet werden. Die Szenarien dienen als Ausgangspunkt für Gespräche und Reflexionsprozesse, nicht als Ersatz für reale Erfahrungen.
„PerspektivWandler“ richtet sich insbesondere an Multiplikator*innen aus Bildung, Jugendarbeit, Beratung und Zivilgesellschaft. Ziel ist es, sie darin zu stärken, rassistische und antisemitische Diskriminierung in ihren Kontexten zu erkennen, sensibel zu thematisieren und verantwortungsvoll damit umzugehen. So versteht sich das Projekt als Beitrag zu einer diskriminierungskritischen Praxis, die Empathie nicht vereinfacht, sondern differenziert denkt und die dazu ermutigt, eigene Positionen in einer von Ungleichheit geprägten Gesellschaft zu reflektieren und zu verändern.
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SpürnOSes – Wir sind Osnabrück!
„SpürnOSes – Wir sind Osnabrück“ ist ein Projekt für Kinder der dritten und vierten Grundschulklassen. Exil bietet dafür eine wöchentliche AG im Ganztag an zwei Osnabrücker Grundschulen an. In jeder AG werden Angebote und Aktionen der vier Themenbereiche „Sprache“, „Freizeit und Kultur“, „Musik und Sport“ und „Bildung und Beratung“ besucht. Zusätzlich werden in diesen Themenbereichen Ausflüge für gleichaltrige Kinder, die in der LAB an den Standorten Bramsche-Hesepe und Sedanstraße untergebracht sind, organisiert.
Ein Blick hinter die Kulissen des Stadttheaters, erste Töne auf einem Cello probieren oder sich beim Taekwando auspowern: Mit dem Projekt „SpürnOSes – Wir sind Osnabrück“ richten wir uns an junge Spürnasen, die Lust haben, ihren Lebensraum Osnabrück zu entdecken und Neues auszuprobieren. Dabei ist es uns vor allem wichtig, Orte zu erkunden, die den Projektteilnehmer*innen sonst eher verschlossen blieben.
Unsere Erlebnisse werden von den teilnehmenden Kindern medial dokumentiert. Später möchten wir diese Aufnahmen gemeinsam auswerten und gemeinsame Forderungen an Osnabrücker Entscheidungsträger*innen formulieren und übermitteln.
Osnabrücker Einrichtungen, die Interesse haben, Teil des Projekts „SpürnOSes – Wir sind Osnabrück“ zu werden, sind herzliche eingeladen Kontakt aufzunehmen: bildungsarbeit@exilverein.de.
Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch sowie der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung.
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Fluchtgrund Klimawandel – Ausstellung
Die Wanderausstellung „Fluchtgrund Klimawandel“ ist ein interaktives Bildungsprojekt für Schüler*innen allgemeinbildender Schulen und weiterer Bildungseinrichtungen ab der 7. Klasse und kombiniert auf besondere Weise multimediale Installationen und migrationspolitische Bildungsarbeit. Sie kann seit Sommer 2023 gebucht werden.
Bislang ist der Klimawandel als Fluchtgrund sowohl in der Öffentlichkeit als auch der (schulischen) Bildungsarbeit kaum präsent. Weltweit verändert der Klimawandel die Wetter- und Umweltbedingungen. Die Folge: Immer mehr Menschen verlieren ihre Lebensgrundlagen, Flucht ist für sie der einzige Ausweg. Obwohl die Zahl der „Klimaflüchtlinge“ steigt, ist der Klimawandel asylrechtlich nicht als Fluchtursache anerkannt. Für die betroffenen Menschen bedeutet das: Sie bekommen kein Asyl und nur wenig Unterstützung.
Ziel ist daher die Wissensvermittlung und nachhaltige Sensibilisierung von Jugendlichen für die Zusammenhänge zwischen der Lebensweise in modernen Wohlstandsgesellschaften und weltweiten Fluchtbewegungen sowie das Aufzeigen von Lösungsansätzen. Die Ausstellung möchte das Nachhaltigkeitsbewusstsein und –handeln der Teilnehmer*innen langfristig stärken und ihre Eigeninitiative aktivieren. Damit das erfolgreich gelingen kann, vermittelt die Ausstellung die Thematik sehr nah und emotional. Die Vermittlung der Inhalte über „Nähe“ und das eigene „Erleben“ sowie der Einsatz innovativer Technik, orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Zielgruppe und knüpfen an die Lebensrealität dieser an. Herzstück der Ausstellung ist eine Weltkarte mit Videobeiträgen von Betroffenen, die Fluchtursachen wie Dürre und Überflutungen thematisieren. Virtual Reality-Brillen ermöglichen Teilnehmer*innen einzutauchen in die virtuelle Welt und das „Erleben“ verschiedener Projekte, die erfolgreiche Lösungen zur Eindämmung von Fluchtursachen erarbeiten (u.a. 3D-Videos von Anpflanz- und Wiederaufforstungsprojekten, nachhaltiger Landwirtschaft und dem Einsatz klimafreundlicher Technologien). Ob Freiwilligendienste im Ausland oder die Unterstützung einer NGO: Mobile Endgeräte bieten zudem niedrigschwellige Informationsangebote, um sich im Zeichen des Klimaschutzes zu engagieren.
Als Rahmenprogramm der Ausstellung bieten wir didaktisches Begleitmaterial an. Die Ausstellung ist seit Spätsommer 2023 bundesweit auf Wanderschaft. Das Projekt wurde gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Deutsche Postcode Lotterie und die Evangelischen Stiftungen Osnabrück.
Obwohl das Projekt abgeschlossen ist, freuen wir uns auch weiterhin über das Interesse von Schulen und anderen (Bildungs-)Einrichtungen, die die Ausstellung an ihrer Schule oder (Bildungs-)Einrichtung zeigen möchten (ca. 15-20 m² Ausstellungsfläche). Für weitere Informationen und Absprachen wenden Sie sich gerne an uns!
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Newcomers – Dokumentarfilm
„Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen.
Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern. In 29 Interviews treten ihre Geschichten in einen Dialog miteinander. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.
Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein? „Newcomers“ geht Fragen wie diesen nach. Der Film ist seit Mai 2018 bundesweit in Programmkinos und auf Diskussionsveranstaltungen zu sehen. Zudem soll er zukünftig in sozialen Medien verbreitet und über ein Web-Portal Schulen und Bildungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Der Film kann für Vorführungen in ganz Deutschland und im Ausland gebucht werden. Bei Interesse freuen wir uns auf eure Mail oder euren Anruf!
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Wolle und Gack machen Theater
Das Projekt wurde im Februar 2021 erfolgreich abgeschlossen. Interessierte haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, die verschiedenen Projektmodule sowie das Projektmaterial anzufragen.
Als interkulturelles Bildungsprojekt verknüpft „Wolle und Gack machen Theater“ Integrationsarbeit und kulturelle Bildung auf besondere Weise. Das Projekt richtet sich an Grundschulen und andere Bildungseinrichtungen und fokussiert die Erarbeitung der Themen Fremd- und Verschieden-Sein, Integration und Toleranz mit Kindern ab fünf Jahren. Herzstück des Projekts ist der Kinderfilm „Wolle und Gack“ nach dem gleichnamigen Theaterstück des Musiktheaters LUPE, in dem ein Schaf und ein Huhn ungewollt Nachbarn werden und lernen müssen, trotz ihrer Unterschiedlichkeit miteinander auszukommen.
Ziel ist, integrations- und fremdenfeindlichen Tendenzen bei Kindern entgegenzuwirken, eine offene und tolerante Grundhaltung gegenüber Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte zu fördern und politische und kulturelle Bildung bei den Kleinsten unserer Gesellschaft voranzutreiben. Damit das erfolgreich gelingen kann, fußt das Projekt auf verschiedenen multimedialen, medienpädagogischen Bildungsangeboten, die sich speziell an den Bedürfnissen dieser Altersklasse orientieren.
Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Workshop-Module wie Filmgespräche, theaterpädagogische Workshops oder eine Projektwoche mit Erarbeitung eines eigenen Theaterstücks angeboten. Diese können auch nach Projektende weiterhin bei der Projektleitung angefragt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für interessierte Einrichtungen und Pädagog*innen einen Moderationskoffer mit didaktischen Begleitmaterialien zum Projekt zu erhalten. Weiter Informationen dazu auf der Projektwebsite www.wolle-und-gack.de/schule.
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Begleitmaterialien

Wir schreiben Geschichte_n
Das Exil-Projekt „Leben Erzählen Schreiben“ unter Leitung von Daniela Boltres brachte im Jahr 2018 mehr als 40 Osnabrücker*innen in mehrsprachigen Erzähl- und Schreibwerkstätten zusammen, die über die Themen Flucht, Migration und Exil schrieben und erzählten.
Ziel des Projekts war die Schaffung einer „Stadtchronik der Vielfalt“ – und das ist auch gelungen! Nach rund zweieinhalb Jahren, in denen alle Beiträge fleißig redigiert, übersetzt und aufbereitet wurden, sind die eindrücklichen Werke jetzt als Buch erschienen.
In „Wir schreiben Geschichte_n“ kommen Erwachsene, Kinder und Jugendliche zu Wort: Geflüchtete, internationale Studierende, Migrant*innen und Deutsche mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Das Buch enthält Berichte, Lieder, Zeichnungen, Essays, Malereien, Rezepte, biografische Notizen und Gedichte. Es wurde gefördert vom Land Niedersachsen, der OLB-Stiftung, der OsnaBRÜCKE e.V. und dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück.
Wer Interesse an dem Buch hat, kann sich gerne bei unserer Office-Managerin Chris Cheeseman melden: chris.cheeseman@exilverein.de, Tel. 0541 380699-15.







