Kai Krafft (l.) und Ute Tromp (r.) von der Stadt Osnabrück übergeben die Regionalkoordination des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an Exil-Geschäftsführerin Marlene Schriever. Foto: Exil e.V.
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Erstes Netzwerktreffen des Jahres bringt Schulen aus dem gesamten Stadtgebiet zusammen
Osnabrück. Das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Osnabrück startet mit neuer Regionalkoordination: Exil e.V. übernimmt künftig die Koordination des Netzwerks von der Stadt Osnabrück. Zum Auftakt fand Anfang Mai das erste Netzwerktreffen des Jahres statt. Vertreter*innen von 6 Schulen aus dem gesamten Stadtgebiet kamen zusammen, um sich auszutauschen, gemeinsame Projekte zu planen und die Zusammenarbeit im Netzwerk zu stärken.
Schulen engagieren sich gegen Diskriminierung und für Menschenrechte
Das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist mit rund 5.000 Schulen und über 2,5 Millionen Schüler*innen das größte Schulnetzwerk Deutschlands, das sich aktiv gegen Diskriminierung und für Menschenrechte engagiert. Ziel ist es, eine diskriminierungssensible Schulkultur zu fördern und demokratische Werte nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Dabei entscheiden die Schüler*innen selbst, mit welchen Themen sie sich auseinandersetzen und welche Projekte sie an ihren Schulen umsetzen möchten.
11 Osnabrücker Schulen beteiligt
Damit die Schulen in ihrem Engagement nicht allein bleiben, werden sie durch Landes- und Regionalkoordinationen begleitet und unterstützt. Exil e.V. übernimmt diese Aufgabe nun für die Stadt Osnabrück und möchte die Zusammenarbeit der Schulen künftig stärken und ausbauen. Aktuell sind insgesamt 11 Osnabrücker Schulen Teil des Netzwerks. Schulen, die Interesse haben, Mitglied zu werden, können sich gerne bei Exil e.V. unter sor@exilverein.de melden.
„Junge Menschen in ihrem Engagement für eine offene Gesellschaft unterstützen“
„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung ist es wichtig, dass Schulen Orte bleiben, an denen Vielfalt gelebt und demokratische Haltung gestärkt wird“, sagt Marlene Schriever, Geschäftsführerin von Exil e.V. „Wir freuen uns sehr, die Regionalkoordination zu übernehmen und gemeinsam mit den Schulen neue Impulse für die Netzwerkarbeit in Osnabrück zu setzen. Unser Ziel ist es, Schulen miteinander zu vernetzen, Projekte sichtbar zu machen und junge Menschen in ihrem Engagement gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft zu unterstützen.“
Stadt Osnabrück begleitet das Netzwerk unterstützend
Auch die Stadt Osnabrück begrüßt die neue Zusammenarbeit. „Mit Exil e.V. übernimmt ein erfahrener und engagierter Träger die Regionalkoordination des Netzwerks“, sagt Ute Tromp, Leiterin Fachdienst Bildung, der das Netzwerk bis Ende 2025 koordiniert hat. „Die Stadt Osnabrück wird das Netzwerk natürlich weiterhin unterstützend begleiten. Es ist ein wichtiges Signal, dass Schulen sich aktiv für Menschenwürde, Vielfalt und demokratisches Miteinander einsetzen.“
Netzwerktreffen sollen künftig regelmäßig stattfinden
Die Netzwerktreffen sollen künftig regelmäßig stattfinden und den Schulen Raum für Austausch, Kooperation und gemeinsame Projektentwicklung bieten. Auf der Tagesordnung stehen neben dem gegenseitigen Kennenlernen aktuelle Entwicklungen aus den Schulen, Fördermöglichkeiten für Projekte sowie die Planung zukünftiger gemeinsamer Aktivitäten.
Exil e.V. bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Antidiskriminierung, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe mit und engagiert sich bereits in zahlreichen Bildungs- und Demokratieprojekten in Osnabrück.




