Empowerment-Workshop für Betroffene von rassistischer Diskriminierung
Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 15:00 Uhr beginnt und bis zum 23. April 2026 wiederholt wird.

Im Rahmen des Projekts „PerspektivWandler“ lädt Exil Jugendliche und junge Erwachsene zu einem Empowerment-Workshop ein. Im Mittelpunkt steht ein geschützter Raum für BIPoC, in dem Erfahrungen mit Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung geteilt, reflektiert und gemeinsam eingeordnet werden können.
Der Workshop bietet die Möglichkeit zum Austausch, zur Reflexion eigener Erlebnisse und zur Entwicklung von Strategien im Umgang mit belastenden Situationen.
Ein besonderer Bestandteil ist die Arbeit mit Virtual Reality (VR): Auf Basis anonymisierter Erfahrungen der Teilnehmenden entstehen Szenarien, die Perspektiven von Betroffenen sichtbar machen und später in Schulen und Bildungseinrichtungen eingesetzt werden. Der Fokus liegt dabei nicht auf einem „Ergebnis“, sondern auf dem Mehrwert für die Teilnehmenden.
Was dich erwartet:
- Moderierter Gruppenworkshop in geschützter Atmosphäre
- Austausch über Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung
- Gemeinsames Erkennen von strukturen und wiederkehrenden Mustern
- Raum für Reflexion, Empowerment, möglichen Umgang und gegenseitige Unterstützung
Wichtig zu wissen:
- Du entscheidest selbst, wie viel du teilen möchtest – auch Zuhören ist völlig in Ordnung
- Alle Beiträge werden anonymisiert weiterverarbeitet
- Der Workshop ist keine Beratung oder Therapie, sondern ein gemeinsamer Austauschraum
- Die Teilnahme hat keinen Einfluss auf andere Unterstützungsangebote von Exil
Wer kann teilnehmen?
- BIPoC mit eigenen Erfahrungen von rassistischer Diskriminierung
- Deutschkenntnisse auf B2-Niveau (kein Nachweis erforderlich)
- Mindestalter: 14 Jahre (empfohlen: ab 16 Jahren)
Anmeldung
Interessierte können sich über das Kontaktformular anmelden:
https://exilverein.de/perspektivwandler-2/
Auch wenn Termin oder Ort nicht passen: Weitere Workshops sind in Planung.
Neben dem allgemeinen Workshop sind künftig auch Formate zu spezifischen Formen von Rassismus geplant, z. B.:
- Antisemitismus
- Antiziganismus
- Anti-Schwarzer Rassismus
- antimuslimischer Rassismus
Die Angebote richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden und werden fortlaufend entwickelt.