Medien & Pädagogik

Wir unterstützen Ihre Bildungsarbeit

Fluchtgrund Klimawandel

Die (gerade entstehende) Ausstellung thematisiert Konsequenzen von Klima- und Umweltveränderungen für die Weltbevölkerung, lässt Betroffene zu Wort kommen, zeigt Lösungsansätze auf und animiert dazu, Klimaschutz selbst zu machen.

listen u(p)s

Frei nach dem Motto „Deine Geschichte ist das, was du daraus machst!“ nehmen Kinder und Jugendliche mit und ohne Fluchtgeschichte in einem Tonstudio Musik- und Sprachbeiträge zu ihren persönlichen Geschichten, Gedanken und Wünschen auf.

Dokumentarfilm “Newcomers”

Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein? „Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen.

Kinderfilm “Wolle und Gack”

Der Kinderfilm „Wolle und Gack“ zeigt, wie ein Schaf und ein Huhn ungewollt Nachbarn werden und lernen müssen, trotz ihrer Unterschiede miteinander auszukommen. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, Film und didaktische Begleitmaterialien an Grundschulen einzusetzen.

Heimat passt in keinen Koffer

Ein Bildungsprojekt für Vor- und Grundschulklassen: Mit dem Besuch eines Theaterstücks und anschließendem Workshop mit einer Exil-Mitarbeiterin lernen die teilnehmenden Kinder mehr übers Fremdsein, Freundschaft und die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen.

Wir schreiben Geschichte_n

Das Buch “Wir schreiben Geschichte_n” ist ein Kaleidoskop voller Erinnerungen, Träume, Wünsche, Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen und seelischem Schmerz. Es enthält Gedichte, Geschichten, Bilder und Lieder von 40 Osnabrücker*innen. Lesen Sie mehr!

Fluchtgrund Klimawandel

Fluchtgrund Klimawandel – Ausstellung

Die (gerade entstehende) Wanderausstellung „Fluchtgrund Klimawandel“ ist ein interaktives Bildungsprojekt für Schüler*innen allgemeinbildender Schulen und weiterer Bildungseinrichtungen ab der 7. Klasse und kombiniert auf besondere Weise multimediale Installationen und migrationspolitische Bildungsarbeit. Sie kann ab Sommer 2023 gebucht werden.

Bislang ist der Klimawandel als Fluchtgrund sowohl in der Öffentlichkeit als auch der (schulischen) Bildungsarbeit kaum präsent. Weltweit verändert der Klimawandel die Wetter- und Umweltbedingungen. Die Folge: Immer mehr Menschen verlieren ihre Lebensgrundlagen, Flucht ist für sie der einzige Ausweg. Obwohl die Zahl der „Klimaflüchtlinge“ steigt, ist der Klimawandel asylrechtlich nicht als Fluchtursache anerkannt. Für die betroffenen Menschen bedeutet das: Sie bekommen kein Asyl und nur wenig Unterstützung.

Ziel ist daher die Wissensvermittlung und nachhaltige Sensibilisierung von Jugendlichen für die Zusammenhänge zwischen der Lebensweise in modernen Wohlstandsgesellschaften und weltweiten Fluchtbewegungen sowie das Aufzeigen von Lösungsansätzen. Das Projekt zielt darauf ab, das Nachhaltigkeitsbewusstsein und –handeln der Teilnehmer*innen langfristig zu stärken und die Eigeninitiative zu aktivieren. Damit das erfolgreich gelingen kann, vermittelt die Ausstellung die Thematik sehr nah und emotional. Die Vermittlung der Inhalte über „Nähe“ und das eigene „Erleben“ sowie der Einsatz innovativer Technik, orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Zielgruppe und knüpfen an die Lebensrealität dieser an. Herzstück der Ausstellung ist eine Weltkarte mit Videobeiträgen von Betroffenen, die Fluchtursachen wie Dürre und Überflutungen thematisieren. Virtual Reality-Brillen ermöglichen Teilnehmer*innen einzutauchen in die virtuelle Welt und das „Erleben“ verschiedener Projekte, die erfolgreiche Lösungen zur Eindämmung von Fluchtursachen erarbeiten (u.a. 3D-Videos von Anpflanz- und Wiederaufforstungsprojekten, nachhaltiger Landwirtschaft und dem Einsatz klimafreundlicher Technologien). Ob Freiwilligendienste im Ausland oder die Unterstützung einer NGO: Mobile Endgeräte bieten zudem niedrigschwellige Informationsangebote, um sich im Zeichen des Klimaschutzes zu engagieren.

Als Rahmenprogramm der Ausstellung bieten wir Workshops mit Zeitzeug*innen und Expert*innen sowie didaktisches Begleitmaterial an. Die Ausstellung wird ab Spätsommer 2023 bundesweit auf Wanderschaft gehen. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Deutsche Postcode Lotterie und die Evangelischen Stiftungen Osnabrück.

Für die Projektumsetzung freuen wir uns über das Interesse von Schulen und anderen (Bildungs-)Einrichtungen, die sich vorstellen können, mit ihren Klassen oder Gruppen an diesem Projekt teilzunehmen und die Ausstellung an ihrer Schule oder (Bildungs-)Einrichtung zu zeigen (ca. 15-20 m² Ausstellungsfläche). An jeder ausstellenden Schule werden interessierte Schüler*innen vorab zu „Klimaschutzbotschafter*innen“ geschult. Für weitere Informationen und Absprachen wenden Sie sich gerne an uns!

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listen u(p)s

listen u(p)s

Im Projekt listen u(p)s haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, eigene Beiträge in einem Osnabrücker Tonstudio zu produzieren. Freundschaften und erste Liebe, Streit und Mobbing, Ärger zu Hause oder in der Schule, große Träume und Hoffnungen – diese und viele weitere Themen sind Teil des kindlichen und jugendlichen Gedankenalltags. In den letzten Jahren und aufgrund der aktuellen Situation in der Welt sind dabei verstärkt Sorgen und Ängste über die eigene und auch die gesellschaftliche Zukunft dazu gekommen.

Mit listen u(p)s gibt Exil Kindern und Jugendlichen mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung im Alter von neun bis 16 Jahren eine Stimme, um genau diese Inhalte zu thematisieren. „Hört uns zu“ – richtet sich an Gleichaltrige, Erwachsene, Politik und Gesellschaft. Die Teilnehmer*innen treffen sich einmal in der Woche im Tonstudio im Osnabrücker Haus der Jugend und arbeiten an ihren Ideen, Texten und Melodien. Die Heranwachsenden entscheiden dabei selbst, in welcher Sprache sie texten möchten oder ob sie lieber instrumental arbeiten möchten.

Die wöchentlichen Treffen werden begleitet von musikalischen und (ton-) technischen Expert*innen und beinhalten neben den kreativen Phasen auch methodische Bausteine wie z.B. Grundlagen des Songwritings oder Techniken der Beat-Produktion. Zum Projektabschluss werden alle Beiträge gesammelt veröffentlicht.

Das Projekt wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und findet statt in Kooperation mit dem Haus der Jugend Osnabrück.

Was beschäftigt dich und was wolltest du schon immer mal loswerden? Wir hören dir zu und wollen gemeinsam der Welt erzählen, was DU zu sagen hast. Denn deine Geschichte ist das, was du daraus machst! Dafür treffen wir uns von September bis November einmal die Woche in einem Tonstudio und texten, singen, rappen und musizieren nach Lust und Laune. Mitmachen kannst du, wenn du zwischen 9 und 16 Jahren bist. Es ist nicht wichtig, ob du schon musikalische Vorerfahrung mitbringst oder in welcher Sprache du teilnehmen möchtest. Wir unterstützen dich bei deiner Idee.

Wenn du Fragen oder Interesse hast, schreib einfach eine Mail an bildungsarbeit@exilverein.de.

Exil e.V. möchte Ihre Kinder mit dem Projekt listen u(p)s frühzeitig stärken, für sich selbst und andere einzustehen und bei Ungerechtigkeiten laut zu werden. Dafür treffen sich die Teilnehmer*innen ab September 2022 einmal wöchentlich im Haus der Jugend Osnabrück, um sich auszutauschen und gemeinsam an eigenen Texten und Ideen zu einem Thema ihrer Wahl zu arbeiten. Die Projektmitarbeitenden legen großen Wert darauf, dass Ihre Kinder sich wohl fühlen. Deshalb ist während der Treffen nichts verpflichtend – die Teilnehmer*innen entscheiden selbst, wie sie sich im Projekt einbringen möchten.

Zum Abschluss des Projekts sollen die Ergebnisse präsentiert und veröffentlicht werden. Dazu werden sowohl die Teilnehmer*innen als auch Sie als Eltern um das schriftliche Einverständnis gebeten. Sollten Sie oder Ihr Kind mit einer Veröffentlichung oder Präsentation nicht einverstanden sein, hat dies keine Nachteile für die Projektteilnahme. Wir freuen uns über viele interessierte Kinder und Jugendliche und ihre Ideen!

Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich gerne an die Projektleitung an bildungsarbeit@exilverein.de oder telefonisch unter 0541 380699-28.

Seid dabei!

Einfach Kontaktformular ausfüllen und senden. Wir freuen uns auf euch!
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Newcomers – Dokumentarfilm

„Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen.

Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern. In 29 Interviews treten ihre Geschichten in einen Dialog miteinander. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.

Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein? „Newcomers“ geht Fragen wie diesen nach. Der Film ist seit Mai 2018 bundesweit in Programmkinos und auf Diskussionsveranstaltungen zu sehen. Zudem soll er zukünftig in sozialen Medien verbreitet und über ein Web-Portal Schulen und Bildungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Der Film kann für Vorführungen in ganz Deutschland und im Ausland gebucht werden. Bei Interesse freuen wir uns auf eure Mail oder euren Anruf!

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Schulfilmheft

Entdecken Sie Möglichkeiten zur Einbindung des Films in Ihren Unterricht im Schulfilmheft für die 9. bis 13. Klasse.

Wolle und Gack machen Theater

Das Projekt wurde im Februar 2021 erfolgreich abgeschlossen. Interessierte haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, die verschiedenen Projektmodule sowie das Projektmaterial anzufragen.

Als interkulturelles Bildungsprojekt verknüpft „Wolle und Gack machen Theater“ Integrationsarbeit und kulturelle Bildung auf besondere Weise. Das Projekt richtet sich an Grundschulen und andere Bildungseinrichtungen und fokussiert die Erarbeitung der Themen Fremd- und Verschieden-Sein, Integration und Toleranz mit Kindern ab fünf Jahren. Herzstück des Projekts ist der Kinderfilm „Wolle und Gack“ nach dem gleichnamigen Theaterstück des Musiktheaters LUPE, in dem ein Schaf und ein Huhn ungewollt Nachbarn werden und lernen müssen, trotz ihrer Unterschiedlichkeit miteinander auszukommen.

Ziel ist, integrations- und fremdenfeindlichen Tendenzen bei Kindern entgegenzuwirken, eine offene und tolerante Grundhaltung gegenüber Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte zu fördern und politische und kulturelle Bildung bei den Kleinsten unserer Gesellschaft voranzutreiben. Damit das erfolgreich gelingen kann, fußt das Projekt auf verschiedenen multimedialen, medienpädagogischen Bildungsangeboten, die sich speziell an den Bedürfnissen dieser Altersklasse orientieren.

Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Workshop-Module wie Filmgespräche, theaterpädagogische Workshops oder eine Projektwoche mit Erarbeitung eines eigenen Theaterstücks angeboten. Diese können auch nach Projektende weiterhin bei der Projektleitung angefragt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für interessierte Einrichtungen und Pädagog*innen einen Moderationskoffer mit didaktischen Begleitmaterialien zum Projekt zu erhalten. Weiter Informationen dazu auf der Projektwebsite www.wolle-und-gack.de/schule.

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Schulfilmheft

Entdecken Sie Möglichkeiten zur Einbindung des Films in Ihren Unterricht im Schulfilmheft für Grundschulklassen.

Heimat passt in keinen Koffer

Das Projekt „Heimat passt in keinen Koffer“ ist ein interkulturelles Bildungsprojekt für Kinder ab fünf Jahren und verknüpft innovativ Kultur- und Integrationsarbeit.

Exil ermöglicht dabei Vor- und Grundschulklassen in Niedersachsen den Besuch einer Aufführung des Theaterstücks „Wolle im Wasser“ vom Musiktheater LUPE, in dem das Schaf Wolle seine Heimat im Schafland verliert und sich im fremden Kängurien ein neues zu Hause suchen muss. Jede Aufführung findet in einer lokalen Kultur- und Veranstaltungseinrichtung statt, um allen Teilnehmer*innen einen niedrigschwelligen Zugang zu Kultur zu ermöglichen. In anschließenden Workshops mit der Exil-Projektleitung werden die Themen Flucht, Integration und Toleranz vertieft und anhand eigener (Medien-)Beiträge (z.B. Fotos, Plakate, Videos) der Teilnehmer*innen individuell erarbeitet.

Das Projekt wird gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, den Landesverband Soziokultur Niedersachsen, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, die OLB-Stiftung und OsnaBrücke e.V.

Für die Projektumsetzung freuen wir uns über das Interesse von Schulen und anderen (Bildungs-) Einrichtungen, die sich vorstellen können, an dem Projekt mit ihren Klassen oder Gruppen teilzunehmen sowie von Kultur- und Veranstaltungseinrichtungen, die uns mit der Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten für die Aufführung des Stücks „Wolle im Wasser“ unterstützen möchten. Für weitere Informationen und Absprachen wenden Sie sich gerne an die Projektleitung.

Kontakt

Partner

Wir schreiben Geschichte_n

Das Exil-Projekt „Leben Erzählen Schreiben“ unter Leitung von Daniela Boltres brachte im Jahr 2018 mehr als 40 Osnabrücker*innen in mehrsprachigen Erzähl- und Schreibwerkstätten zusammen, die über die Themen Flucht, Migration und Exil schrieben und erzählten.

Ziel des Projekts war die Schaffung einer „Stadtchronik der Vielfalt“ – und das ist auch gelungen! Nach rund zweieinhalb Jahren, in denen alle Beiträge fleißig redigiert, übersetzt und aufbereitet wurden, sind die eindrücklichen Werke jetzt als Buch erschienen.

In „Wir schreiben Geschichte_n“ kommen Erwachsene, Kinder und Jugendliche zu Wort: Geflüchtete, internationale Studierende, Migrant*innen und Deutsche mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Das Buch enthält Berichte, Lieder, Zeichnungen, Essays, Malereien, Rezepte, biografische Notizen und Gedichte. Es wurde gefördert vom Land Niedersachsen, der OLB-Stiftung, der OsnaBRÜCKE e.V. und dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück.

Wer Interesse an dem Buch hat, kann sich gerne bei unserer Office-Managerin Chris Cheeseman melden: chris.cheeseman@exilverein.de, Tel. 0541 380699-15.

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