Frisbee und Wikingerschach für interkulturellen Austausch


Osnabrück, 21. Juli 2021. Nach einer langen coronabedingten Pause wird am kommenden Samstag das gute Wetter für den interkulturellen Austausch in Osnabrück genutzt: die Initiative „UMFdenken – jetzt!“ vom Verein Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. lädt am 24. Juli 2021 von 14 bis 18 Uhr zu einem gemeinsamen Sommerfest am Botanischen Garten Osnabrück ein. Ziel ist die Vernetzung und der Austausch junger Geflüchteter mit Osnabrücker Jugendlichen, Familien, Ehrenamtlichen und Interessierten. Teilnehmen können alle, die Lust auf vielseitige Begegnungen und ein geselliges Beisammensein haben. „Wir sind froh, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus unserem Projekt wieder Aktivitäten anbieten zu können. Die Kontaktpflege und der Austausch waren durch die Einschränkungen der vergangenen Zeit nur schwer möglich“, berichtet Carla Regling, Ehrenamtliche bei „UMFdenken – jetzt!“. In der Regel organisiere die Initiative wöchentliche Angebote für junge Geflüchtete in und um Osnabrück. „Umso mehr freuen wir uns, mit dem Sommerfest auch den Austausch mit Osnabrückerinnen und Osnabrückern zu ermöglichen und hoffen, dass viele Menschen dieses Angebot wahrnehmen“, so Regling. Die Vernetzung mit anderen Jugendlichen und Familien sei besonders für geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene von großer Bedeutung für das Ankommen in der Region.

Ehrenamtliche ermöglichen coronakonforme Durchführung

Um 14 Uhr startet das Treffen an der Wiese zwischen Caprivistraße und Albrechtstraße am Osnabrücker Westerberg. Mit Picknickdecken und Aktivitäten auf Abstand wie Wikingerschach, Frisbee oder Ballsportspiele sowie coronakonform angerichteten Getränken und Leckereien gestalten die Ehrenamtlichen ein unbeschwertes Zusammensein. Anmeldungen sind nicht notwendig, die Kontaktdatenerfassung erfolgt vor Ort. „Die Veranstaltung wird gemäß dem Niedersächsischen Stufenplan durchgeführt. Unsere Ehrenamtlichen haben sich um ein

entsprechendes Hygienekonzept gekümmert, das bei der Veranstaltung umgesetzt wird“, erklärt Exil-Geschäftsführerin Marlene Schriever. „Trotzdem freuen wir uns, wenn Menschen sich vor ihrer Teilnahme freiwillig testen.“ Auch Ehrenamtliche, Menschen aus der Arbeit mit Geflüchteten und politische Akteure seien herzlich eingeladen, teilzunehmen und mit der Initiative „UMFdenken – jetzt!“ und den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. „Wir wünschen uns, gemeinsam eine Zukunft für Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationsgeschichte zu schaffen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Zielgruppe orientiert“, erzählt Regling. Dafür sei es wichtig, sich auf Interessen, Fragen und Ängste der jungen Menschen einzulassen.

Die Gruppe „UMFdenken – jetzt!“ ist bei Interesse und Fragen per Mail unter erreichbar.